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Der erste Kaiser von China: QinXiHuangDi

Die Tonarmee des Kaisers

Der König der Könige, der erste Kaiser Chinas, Qin Shi Huangdi(259v.C-210v.C.), glaubte an das ewige Leben desshalb ließ er ein rießiges Mausoleum erbauen. Viele Rätsel sind bis heute unerforscht, z.B. das Rätsel der Richter, der Statuen, der Rüstungen(Imitationen aus Stein - welchem nutzen dienten sie), der Kraniche (welche Bedeutung haben sie). Archäologen, Wissenschaftler, Restauratoren versuchen die Geheimnisse zu entschlüsseln.

In der Provinz Shaanxi, im März 1974, zogen einige Bauern los um einen Brunnen auszuheben. Wenige Spatenstiche brachten eine 2200 Jahre alte Geschichte zum leben. Mit 8000 Terrakotter Soldaten wollte der erste Kaiser Chinas unsterblichkeit erlangen. 'Qin Xi Huangdi' steht im Mittelpunkt der chinesischen Geschichte - er schrieb dazu die ersten Kapitel.

Im Jahr 259v.C. wurde der erste Kaiser unter dem Namen "YinSeng" gebohren. Der Vater war der König des Staates 'Qin'. Qin war eines der sieben Königreiche in China. Mit 38 Jahren wurde "YinSeng" erster Kaiser Chinas und ließ seinen Namen zu Qin Xi Huangdi ändern. Xi'an war der Ausgangspunkt seines Herschaftsgebietes und ebenfalls Grabmahl.

Das Maosoleum war damals sehr prächtig, heute sind nur noch wenige reste übrig. Der Grabhügel der 350 Meter lang, 350 Meter breit und 50 Meter hoch war, war der Errision über 2000 Jahre lang ausgesetzt. In 40 Jahren Grabzeit wurden 180 Grabkammern und 400 Gräber entdeckt. Die Mauern umfassten ein Gelände von 2 km². Das Mausoleum soll sich auf 56 km² erstreckt haben. 700'000 Menschen bauten über 30 Jahre daran. 1,5 Kilometer von dem Grabhügel entfernt stehen die Soldaten.

Das Historische Erbe übt noch heute enormen Einfluss auf Kultur, Wirtschaft und Denken des Volkes aus.

Der Historiker 'Sima Qian' lebte im 1. Jahrhundert v. Christus. Er verfasste Chroniken zur Chinesischen Geschichte des Altertums und schilderte agribisch das Leben des ersten Kaiser. Sima Qian ist das Bindeglied zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Seine Berichte sind die einzigsten Quellen zu Qin.

Alle Schächte des Mausoleums basierten auf einer Holz Architektur: Wände, Decken und Boden waren aus Holz.

Kurz nach Qin's tot hat 'Xiang Yu', ein weit bekannter Held, eine Armee aus Bauern aufgestellt und die Qin-Dynastie gestürzt. Rebellen sind in die Schächte des Maosoleums eingedrungen und haben alles verbrannt.

Trotz der Grab Plünderungen blieben viele Schächte verschont.

Erste Kaiser Chinas prägt bis heute das Kollektive Gedächtnis der Chinesen.

 

Der Anfang - die Geschichte des ersten Kaiser China's

Im 3. Jahrhundert standen sich in China sieben Königreiche feindlich gegenüber. Chin's Vater wurde im Staate Zhao als Geisel gehalten. Nach Seiner Befreiung wurde der Vater König des Staates Qin. Sein Sohn folgte ihm im Alter von 13 Jahren auf den Tron Lu Buwei, ein reicher Kaufmann, half Qin's Vater auf den Thron zu gelangen. Als Dank ernannte er ihn zum Premie Minister.

Qin's Mutter war Lu Buwei's bevorzugte Konkubine bevor sie die Frau des Königs wurde. Qin war sein ganzes Leben von Zweifeln beklagt ob er der Sohn des Königs oder des Kaufmanns war.

Im alter von 22 Jahren ergriff Qin das königliche Schwert, das Symbol der Macht. Jahrelang hatte Lu Buwei an seiner Stelle regiert, der König entmachtete ihn. Lu Buwei nahm sich darauf das Leben. So wurde Qin zum alleinigen Herrscher des gleichnamigen Königreiches.

In diesem Jahr erschien ein Komet am Firmament China's.

 

 

Die Herstellung der Statuen

Die Statuen wurden in Formen hergestellt die mit Ton gefüllt worden. Der Ton wurde Tonnenweise von den benachbarten Bergen herbei geschafft. Anschließend wurden die Figuren im Ofen gebrannt. Jeder Soldat wiegt 200 Kilo. Hände, Füße und Beine wurden von Hand modeliert. Die übrigen Körperteile: Rumpf, die Arme und der Kopf mit Formen hergestellt.

Heute werden für die Touristen Miniaturarmeen produziert. Das Verfahren ist das gleiche, ausser das damals jede Statue nach dem Brennen noch einmal bearbeitet wurde.

Keine Statue gleicht der anderen.

Die Herstellung dieser Krieger ist beispiellos. So etwas hat es in der Geschichte nie gegeben, Soldaten dieser Größe hat es weder vorher noch später gegeben. Nach Fertigstellung der Statue kreierte der Handwerker an einer verdeckten Stelle seinen Namen ein.

Ursprünglich waren alle Krieger Farbig. Der Umfang Farbiger Bemalung ist einzigartig für Antike Skulpturen. Schätzungsweise wurde eine Fläche von über 16'000 m² bemalt.

700'000 Menschen sollen am Mausoleum gearbeitet haben, darunter viele Zwangsarbeiter.

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Der Schacht der Richter liegt näher am Maosoleum als die anderen. Er beherbergt 8 Richter und 4 Kutscher.

 

 

Die Eroberung und Einigung Chinas

Nach Schätzungen des Historikers Sima Qian ist Qin, der erste Kaiser China's, für den Tot von mind. 2 Millionen Menschen verantwortlich. Das ist ein hoher Tribut für ein Land das früher nur 30 Millionen Einwohner zählte. Aber er schaffte es auch das Reich zu einen.

Die sieben Königreiche China's bekämpften sich erbittert. Qin war König des Staates Qin und sogleich Oberbefehlshaber der Armee.

Er beforzugte die Leichte Infantrie, wegen ihrer mobilität. In der Schlacht waren ihm Kampfwagen zu Schwerfällig und zu langsam. Stattdessen setzte Qin auf die Kavallerie, die neben der Infantrie die entscheidende Rolle spielte.

230 v.C. überfielen seine Armeen den Staat 'Han'. Zwei Jahre später Zhao.

Schriften berichten von der Grausamkeit Qins und seiner Truppen - nichts konnte ihn aufhalten. Qin's Spione waren überall. Sie bestachen die Generäle der benachbarten Königreiche oder beseitigten sie.

Jeder Soldat der Qin den Kopf eines Feindes brachte wurde belohnt oder befördert. Eine Verlorene Schlacht hingegen, hatte für alle Offiziere die Hinrichtung zur Folge. So eroberte er alle Königreiche und wurde 221 v.C. zum alleinigen Herrscher China's.

 

 

Die Aussöhnung der Stämme

Ihm genügte der Militärische Erfolg nicht. Es gelang ihm die Verfeindeten Stämme China's auszusöhnen und zu einem Volk zu einen.

Später gab er seinen Bildhauern die Anordnung das jede Volksgruppe in der Tonarmee vertreten sein müsse.

Der Historiker Sima Qian beschrieb wie sich Qin selbst mit 38 Jahren zum "Huangdi" - ersten Kaiser China's - ernannte. So entstand China.

Qin wählte das Wasser als Symbol seiner Macht.

Das kalte und unerbitterliche Wasser stand als Zeichen für die Auslöschung des Feuers. Symbol der vergangenen Dynastien.

Nach Qin's tot haben die Rebellen und der Zahn der Zeit seinen Soldaten schwer zugesetzt.

 

 

Der Reichtum

Luxus und Überfluss der Paläste spiegeln die Machtbessesnheit des Kaisers da. Die Legende berichtet das die Paläste 10'000 Kokubinen beherbergen konnten.

In seiner Hauptstadt am Ufer des 'Wei' ließ Qin 270 Paläste errichten. Heute zeigen nur noch Nachbildungen von deren einstigen Pracht.

In seinen Gemächern arbeitete der Kaiser intensiv für das Wohl seines Reiches. Tag und Nacht studierte er Gesetzes Texte und sah Protokolle durch. Er kontrollierte die Staatsgeschäfte auf allen Ebenen und hielt alle Fäden in der Hand.

So behauptete er sich als einzigster Herrscher China's.

 

 

Der Griff nach der Unsterblichkeit

Auf den heiligen Bergen seines Reiches hat Qin unermüdlich die Unsterbliche gesucht. Er hat sie nie Gefunden. Er war besessen von der Angst des Tot und wollte das elexier der Unsterblichkeit erlangen.

Da es ihm nicht gelang, erfand er mit dem Geheimnis seines Maosoleums die Unsterblichkeit auf seine Art.

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Die Wissenschaftler gehen davon aus das es noch 100 Jahre dauern wird bis die Ausgrabungen am Maosoleum abgeschlossen werden.

 

 

Verbindung der Großen Mauer

Qin leitete Landwirtschaft und den Bau von Straßen. Der Bau der Chinesischen Mauer geht auf Qin zurück.

Normaden Völker aus der nördlich gelegenen Steppen bedrohten das Reich.

Seit dem 7. Jahrhundert vor Christus schützen sich die Chinesischen Königreiche durch einzelne voneinander isolierte Wälle vor Invasionen.

Der erste Kaiser verband die Mauerstücke voneinander und versperrte so Eindringlingen den Weg. Die nachfolgegnen Dynsatien führten sein Werk fort.

Tausende Soldaten und Zwangsarbeiter ließen beim Bau ihr leben.

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Das Gesetz zählte mehr als der Mensch. Ein neues Strafrecht wurde eingeführt. Es galt unabhängig vom Vermögen und Herkunft für jeden. Es ermöglichte Qin sein Volk zu kontrollieren und zu tyranisieren.

 

 

Die Aufteilung der Provinzen

Die magische Zahl des Kaisers war die 6. Er multiplizierte 6 x 6 und teilte das Reich in 36 Kommandituren auf.

Er setzte in jeder Provinz einen Militärgovernoer ein. Diesem Unterstand ein ganzer Bemannter Apperat.

Das Chinesische Verwaltungsorgan von heute unterscheidet sich nicht wesentlich von dem des Kaisers.

Noch heute schätzen Historiker Qin's visionäres Denken.

 

 

Die Vereinheitlichung

Qin vereinheitlichte die Reichsysteme - Messystem und Gewichtsmaß. Davor hatten alle 6 Königreiche verschiedene Systeme. Ebenso vereinheitlichte er die Währung.

Die Eisenverarbeitung hatte einen hohen Aufschwund bei Qin.

 

 

Im Auge des Todes

227 v.C. sollte im Auftrag eines verfeindeten Königreiches Qin getötet werden. Qin war 32 Jahre alt und nocht nicht Kaise von China. Der Attentäter hatte den Dolch in einer Landkarte versteckt. Qin schlug den Auftragsmörder mit seinem Schwert in die Flucht. Die Angst vor dem Tot war ein prägendes Erlebniss und verfolgte ihn von nun an.

Qin reiste anonym, nur mit Kutscher, durch das ganze Land um das ewige Leben zu finden.

Vergeblich

Der Fehlschlag änstigte ihn und das interesse für das Reich ließ nach.

Qin schickte 3000 Menschen über das Meer um das ewige Leben zu finden. Sie kehrten nie zurück. Er ließ seiner Wut freien lauf. Er ließ Bücher verbrennen und schob den Fehler auf die Intellektuellen - ließ sie lebendig Begraben.

Qin Shi Huangdi starb mit 49 Jahren auf einer Reise nach Xangdong.

Die Grabkammer soll erst geöffnet werden wenn es bessere Methoden der Konservierung gibt.

 

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